App entwickeln lassen: Kosten und was sie bestimmt

Was eine App kostet, lässt sich seriös nicht in einer Zahl sagen. Hier erklären wir, welche fünf Faktoren den Preis bestimmen, welche Einstiegspreise bei KaizenKode wirklich gelten und wie du am Ende ein Festpreis-Angebot bekommst.

Kurz gesagt: Es gibt keinen Pauschalpreis

Wer wissen will, was eine App kostet, findet im Netz Spannen von wenigen Tausend bis zu sechsstelligen Beträgen. Solche Zahlen sagen wenig, weil der Umfang fehlt. Eine App mit drei Bildschirmen und eine Plattform mit Nutzerkonten, Chat und Zahlung haben nichts miteinander zu tun. Wir nennen deshalb keine Marktdurchschnitte, sondern das, was wir selbst berechnen können.

Der KI-MVP-Sprint startet bei 7.500 € Festpreis und dauert zwei bis vier Wochen. Er ist gedacht für ein klar umrissenes Kernfeature mit KI. Das Automatisierungs-Audit startet bei 1.900 €. Für klassische Apps und Plattformen gibt es keine Listenpreise. Dort richtet sich der Festpreis nach dem Umfang, den wir im kostenlosen Check gemeinsam festlegen. Was wir bauen, steht auf der Seite zur App- und Web-Entwicklung.

Die fünf Kostentreiber

Diese Punkte bestimmen, ob dein Projekt klein, mittel oder groß wird:

  • Plattformen: Nur iOS, nur Android, beide oder zusätzlich Web? Mit Flutter läuft eine Codebasis auf iOS und Android, das spart Aufwand. Bei Chance haben wir so eine Social App aus einer Codebasis für beide Stores gebaut. Nativ mit Swift oder Kotlin gehen wir, wenn die App tief ins System eingreift.
  • Backend: Login, Datenhaltung, Push-Nachrichten, Echtzeit-Funktionen und ein Admin-Bereich machen aus einer App ein System. Eine App, die ohne Server auskommt, ist deutlich schlanker.
  • Design: Ein eigenes UX- und UI-Konzept kostet mehr als Standardkomponenten, zahlt sich aber bei der Nutzung aus. Die Zahl der Bildschirme, Animationen und Sonderfälle wirkt direkt auf den Aufwand.
  • Integrationen: Jede Schnittstelle zu ERP, CRM, Zahlungsanbietern oder KI-Modellen braucht Entwicklung und Tests. Fremde Systeme mit schlechter Dokumentation sind besonders aufwendig.
  • Betrieb: Hosting, Store-Konten, Anpassungen an neue iOS- und Android-Versionen, Monitoring und Weiterentwicklung fallen nach dem Launch an. Sie gehören von Anfang an in die Rechnung.

Zwei Beispiele für Umfang, ohne Preisschild

Zwei Vorhaben, die beide „eine App“ heißen, können weit auseinanderliegen. Das erste ist eine kleine interne App für ein Team: eine Plattform, Login, wenige Bildschirme, keine Schnittstellen zu anderen Systemen. Das zweite ist eine Plattform mit Nutzerkonten, Chat oder Echtzeit-Funktionen, Admin-Bereich, eigenem Design und Anbindung an ERP und Zahlungsanbieter.

Beide lassen sich bauen, aber sie verlangen unterschiedlich viel Design, Backend-Arbeit und Tests. Deshalb nennen wir für diese Fälle keine Zahl im Voraus: Ein Preis ohne festgelegten Umfang wäre geraten. Nach dem Check steht er dagegen fest.

Wie du zu einem verbindlichen Preis kommst

Der Weg dahin ist kurz. Im kostenlosen Check, 30 Minuten, klären wir Ziel, Plattformen und Umfang. Danach bekommst du ein schriftliches Festpreis-Angebot für einen definierten Umfang. Alles, was nicht darin steht, besprechen wir vor der Umsetzung, statt es nachträglich nach Stunden abzurechnen. Der Code gehört dir ab Tag 1.

Unsere Preise sind Endpreise: Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechnen wir keine Umsatzsteuer. Das solltest du beim Vergleich mit anderen Angeboten beachten.

Kosten senken, ohne am Falschen zu sparen

Die wirksamsten Hebel sind selten Rabatte, sondern Entscheidungen zu Beginn:

  • Mit einem Kernfeature starten: Ein MVP zeigt dir, ob Nutzer die App wollen, bevor du zehn weitere Funktionen bezahlst.
  • Cross-Plattform wählen: Wenn nichts Systemnahes gefordert ist, reicht meist eine Codebasis für beide Plattformen.
  • Standard vor Individuell: Eigene Lösungen nur dort, wo sie dir einen Vorteil bringen.
  • Förderung prüfen: Kleine Unternehmen in Bayern können für Digitalisierungsvorhaben einen Zuschuss bekommen. Was der Digitalbonus Bayern abdeckt, steht auf einer eigenen Seite. Ob dein Vorhaben förderfähig ist, entscheidet die Bewilligungsstelle.

Was nach dem Launch kostet

Eine App ist mit dem Store-Launch nicht fertig. Neue Betriebssystem-Versionen, Sicherheitsupdates und Nutzerfeedback verlangen laufende Arbeit. Wer sie einplant, zahlt planbar. Wir bieten dafür den Product-Partner-Retainer mit festem Monatspreis an, damit dieselben Leute, die deine App gebaut haben, sie auch weiterentwickeln.

Ein reales Beispiel ist Chance: Von der Idee bis zu über 10.000 Downloads haben wir die App begleitet, cross-platform mit Flutter aus einer Codebasis.

Jean, IT-Management und Delivery bei KaizenKode

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Gut zu wissen

Was kostet es, eine App entwickeln zu lassen?
Das hängt von Plattformen, Backend, Design, Integrationen und Betrieb ab. Ein KI-MVP-Sprint startet bei 7.500 €. Für Apps und Plattformen gibt es einen Festpreis nach dem kostenlosen Check, weil er vom Umfang abhängt.
Wie lange dauert die Entwicklung?
Ein KI-MVP-Sprint dauert zwei bis vier Wochen. Bei größeren Apps hängt die Dauer vom Umfang ab und steht im schriftlichen Angebot.
Ist Flutter günstiger als native Entwicklung?
Oft, weil eine Codebasis iOS und Android abdeckt. Eine pauschale Ersparnis nennen wir nicht, weil es vom Projekt abhängt. Bei systemnahen Anforderungen ist nativ die bessere Wahl.
Warum Festpreis statt Stundensatz?
Ein Festpreis für einen definierten Umfang gibt dir Planungssicherheit. Bei Stundensätzen trägst du das Risiko, dass es länger dauert als gedacht.
Was kostet der Betrieb nach dem Launch?
Das hängt von Hosting, Umfang der Weiterentwicklung und Wartung ab. Für laufende Arbeit gibt es den Product-Partner-Retainer mit planbarem Monatspreis.
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